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Einleitungvon Alchemy
Kuei-jin_Die asiatischen "Vampire" sind keine Kainiten und bilden eine ganz eigene Spezies. Sie haben zwar oberflächliche Ähnlichkeiten, doch stammen sie im Gegensatz zu den Kainskindern nicht von einem mystischen Vater ab. Sie sind auch nicht wie die westlichen Vampire in Clans organisiert und haben nie den Kuß empfangen. Asiatische Vampire sind vielmehr die Geister toter Sterblicher, die um ihr Dharma zu erfüllen, wieder in ihre alten Leiber fahren. Es trinken auch nicht alle Cathayer Blut. Sie benötigen vielmehr das darin enthaltene Chi. Die niedrigsten der Cathayer, die ghulartigen chi-mei, beziehen ihr Chi aus Menschenfleisch, während die weiter fortgeschrittenen Cathayer lernen das Chi aus Blut, Atem, Essen und noch edleren Substanzen zu gewinnen. Wenn ein asiatischer Vampir erst einmal wieder lebt, ist er wirklich untot. Sein Körper ist jedoch (zumindest meistens) keine watschelnde, zombieartige Hülle.
Die asiatischen Vampire tragen viele Namen, der häufigste ist Wan Kuei (Zehntausend Dämonen) und Gui Ren (Dämonenvolk). Nach dem 2. Weltkrieg jedoch veränderten asiatische Vampire diesen Begriff in Kuei-jin.
Ying/Yang Tugenden_Kuei-jin haben 4 Tugenden, die in zwei Gegensatzpaare unterteilt sind. Es gibt die Chi-Tugenden (Yin und Yang) und die Seelen-Tugenden (Hun und P'o). Die Chi-Tugenden dienen als Maßstab für die Persönlichkeit und die Fähigkeit eines Vampirs, Chi zu benutzen. Seelen-Tugenden geben Auskunft über die rationalen und tierischen Seiten des Kuei-jin.
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